Λείπουν γιατροί στην επαρχία






Landarztmangel: Zu wenige weiße Kittel in der Provinz



Landarztidylle? Nicht in Deutschland: Mediziner wollen nicht in die Provinz, sie bevorzugen die Stadt. Viele Patienten müssen schon jetzt weit fahren, um zu ihrem Hausarzt zu kommen. 
Und Ärzteverbände warnen bereits: in den nächsten Jahren gehen Tausende Ärzte in Rente.


Karin Schlich war auf der Suche nach einem neuen Hausarzt. Die 52-jährige Mutter wohnt im beschaulichen ostwestfälischen Städtchen Kirchlengern. Ihr langjähriger Hausarzt Eberhard Possin schloss Ende 2012 mit 66 Jahren seine Praxis. Mit Grausen erinnert Schlich sich an die folgenden Telefonate bei ihrer Suche nach einem neuen Landarzt: "Es war wirklich wie in einem Film und lief immer gleich ab. 'Nein, wir sind leider voll, ausgebucht, es tut uns leid.'"


Doch Schlich ist resolut - sie blieb stur, machte weiter und wurde belohnt. Die Zusage kam beim 14. Anruf. Anfang Februar konnte sie zum ersten Mal bei ihrer neuen Hausärztin in die Sprechstunde gehen. Deren Namen will sie aus pragmatischen Gründen nicht verraten: "Sonst rennen ihr alle noch heute die Praxis ein."




Die Geschichte ist kein Einzelfall aus der Provinz. In der gesamten Bundesrepublik gibt es nach Schätzungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) über 3000 unbesetzte Hausarztpraxen, in Niedersachsen waren Ende des vergangenen Jahres 481 Landarztstellen unbesetzt. Und die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg geht aktuell von 120 verwaisten Arztstellen im Land aus.





Nachfolge bleibt schwierig

Seit Jahren beklagen Ärzteverbände diesen Medizinermangel, der zu Situationen wie bei Karin Schlich führen kann. Doch statt einer Verbesserung wird die Situation schlimmer. Dies bestätigt auch der jüngste MLP-Gesundheitsreport 2012/13, den die Bundesärztekammer vor kurzem vorstellte. Das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelte darin, dass 72 Prozent der niedergelassenen deutschen Ärzte mit einer "schwierigen bis sehr schwierigen Nachfolgeregelung" rechnen.

Gegen diesen Mangel wurde das seit Anfang 2012 geltende GKV-Versorgungsstrukturgesetz geschaffen, das sogenannte Landarztgesetz. Darin heißt es: "Junge Ärztinnen und Ärzte sollen motiviert werden, sich in unterversorgten Regionen neu niederzulassen oder dort Praxen zu übernehmen." Die KBV lobt das Gesetz: "Mit dem Versorgungstrukturgesetz wurden im vergangenen Jahr wichtige Schritte gegen den Ärztemangel unternommen. So ist etwa die Residenzpflicht entfallen. Das heißt, der Arzt muss nicht mehr unbedingt am Ort der Praxis auch leben und wohnen", sagt ein Sprecher.

Doch den Hausärzten gehen die Änderungen im Gesetz nicht weit genug. Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Hausärztebundes, sagt: "Über Jahre haben wir in Deutschland nur die technische Medizin gefördert und die Hausarztmedizin vernachlässigt. Ich kann auch niemand dazu zwingen, sich an einem Ort niederzulassen." Denn immer noch entscheiden sich zu viele junge Mediziner für einen anderen Weg und verschmähen eine Praxis auf dem Land.

"Die Gründe dafür sind die härteren Arbeitsbedingungen für Landärzte und die langen Arbeitszeiten sowie große Einzugsgebiete, die per Hausbesuch abgedeckt werden müssen", meint KBV-Sprecher Roland Stahl dazu. "Junge Mediziner können sich heute aussuchen, wo und wie sie arbeiten wollen. Die Nachfrage nach Ärzten ist enorm, bei uns in Deutschland, aber ebenso im europäischen Ausland."

Nachwuchsärzte fürchten die Verantwortung

Diesen Eindruck bestätigt der junge Arzt Benjamin, der seinen Nachnamen nicht verraten möchte. Der Nachwuchsmediziner arbeitet im schweizerischen Schaffhausen. "Ich hätte die Möglichkeit, eine gutgehende Allgemeinarztpraxis auf der schwäbischen Alb zu übernehmen. Doch ich fürchte das unternehmerische Risiko. Denn ein Landarzt, der oft Hausbesuche machen muss, bekommt nur wenige Euro vergütet. Lohnt sich das dann finanziell?"

Ulrich Weigeldt vom Bund der Deutschen Hausärzte denkt noch weiter. Ihm gefällt eine Idee aus den Niederlanden. "Wir versuchen ein System zu etablieren, bei dem sich jeder Patient bei seinem Hausarzt einschreibt. Darüber erhält der Hausarzt dann eine Art Grundfinanzierung. Doch leider mauern die Kassenärztlichen Vereinigungen bei diesem System massiv." Bisher bekommt der Arzt nur für solche Patienten Geld von der Krankenkasse, die tatsächlich die Praxis besuchen.

Weigeldt rät Betroffenen auf dem Land, sich vorsorglich "rechtzeitig um einen Hausarzt zu kümmern, auch wenn man nicht krank ist." Er ist sich sicher: "In einem Notfall wird diese Ablehnungstour einfach nicht funktionieren." Auf den Fall von Karin Schlich angesprochen sagt er nur abwiegelnd: "Das ist wirklich die Ausnahme." Habe ein Patient das Gefühl, er werde zu Unrecht abgelehnt, so könne er sich an die Ärztekammer wenden und um Hilfe bitten.


Von Matthias Lauerer
http://www.spiegel.de



Έλλειψη οικογενειακων γιατρων στη Γερμανια






Hausärztemangel: Fehlender Nachwuchs gefährdet Grundversorgung

Der Mangel an Hausärzten droht zum Desaster zu werden: Immer weniger junge Mediziner streben diese Laufbahn an, aktuelle Zahlen offenbaren einen Rekord-Tiefstand. Aber auch andere Fachbereiche sind betroffen. Kassen warnen vor einem Zusammenbruch der Grundversorgung.





Berlin - Trotz des zunehmenden Mangels an Hausärzten in vielen Regionen Deutschlands haben im vergangenen Jahr besonders wenige junge Mediziner diese Laufbahn eingeschlagen. Von den 10.127 Ärzten, die nach der Ausbildung ihre Weiterbildung abschlossen, waren laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) nur 949 Hausärzte. Das seien so wenige, wie seit Jahren nicht. "Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir in zehn Jahren vor einem Desaster stehen", sagt KBV-Vorstand Regina Feldmann. "Die Zeit wird knapp."



Im Jahr zuvor waren es laut den KBV-Zahlen noch 1298 Hausärzte, davor 1085 und 1168. Aber auch in anderen Bereichen der Grundversorgung gingen die Zahlen in den vergangenen Jahren teils nach unten, etwa bei den Chirurgen oder Orthopäden. "Bei Hausärzten, Augen-, Haut- und Hals-Nasen-Ohrenärzten geht zunehmend der Nachwuchs aus und die Weiterbildungsabschlüsse sinken", warnt Feldmann.

Die Grundversorgung drohe deshalb zusammenzubrechen. "Bis 2020 scheiden 48.000 niedergelassene Ärzte altersbedingt aus", sagt Feldmann. In den kommenden Monaten wolle die KBV besonders auf Reformen bei der Aus- und Weiterbildung dringen. "Die ärztliche Ausbildung an den Universitäten ist nicht am medizinischen Versorgungsbedarf ausgerichtet", kritisiert Feldmann. Immer mehr Ärzte schlössen die Weiterbildung als Spezialisten ab.

"Weiterbildung muss im ambulanten Bereich stattfinden"

"Die Kultusminister der Länder müssen die Weichen für eine bessere Abbildung der Grundversorgung in der Hochschulmedizin stellen", sagt die aus Thüringen stammende Hausärztin. Die Bereitschaft, Hausarzt zu werden, nehme im Laufe eines Medizinstudiums heute stark ab. "Die Weiterbildung muss überwiegend im ambulanten Bereich stattfinden", fordert sie deshalb.

Der Chef des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken, Josef Hecken, hatte bereits zu Jahresbeginn gewarnt: "Wenn die Praxen schließen, wir aber nicht gegensteuern, wären immer mehr Menschen wegen fehlender Grundversorgung auf Krankenhausaufenthalte angewiesen."

Eine zu dem Zeitpunkt in Kraft getretene neue Ärzteplanung soll helfen. Rund 3000 Hausärzte haben sichere Möglichkeiten zur Praxiseröffnung - in Ballungsgebieten und für spezialisierte Ärzte wurden die Schotten für Jungmediziner dagegen weitgehend dichtgemacht. Kritiker zweifeln aber daran, dass solche reformierten Planungen reichen.

Nach den jüngsten Zahlen der KBV gibt es derzeit rund 60.000 Hausärzte und 78.000 niedergelassene Fachärzte.

πηγη απο/Quelle : spiegel.de



Η μετανάστευση των ελλήνων γιατρών





Die Chance auf ein faires Gehalt gäbe es für Ärzte in Griechenland nicht mehr, bemängeln Mediziner. Aus diesem Grund ziehen es sowohl frische Absolventen als auch ausgebildete Ärzte vor, auszuwandern.
Keine Arbeitsplätze: Griechische Ärzte wandern aus
Junge Griechen suchen ihr Glück vermehrt im Ausland. Besonders Ärzte sehen keine Chance mehr für eine berufliche Karriere in Griechenland. Rund 40 Prozent der Medizin-Absolventen wandern aus, um sich im Ausland zu spezialisieren und ihre Ausbildung zu beenden. Die Zahl der griechischen Ärzte, die Zertifikate beantragen, um im Ausland praktizieren zu können, hat sich zudem innerhalb eines Jahres um 40 Prozent erhöht, wie die griechische Zeitung Kathimerini berichtet.




„Die Emigration von jungen Ärzten ist Normalität geworden“, erklärt Antonis Boultadakis, ein Anästhesist am Evangelismos Krankenhaus in Athen. Das Auswandern sei die einzige Chance auf ein Gehalt, das der Arbeit eines Arztes entspreche und auf geregelte Arbeitszeiten, so Boultadakis. So wie er denken viele seiner Kollegen. Die Aussichten im eigenen Land werden immer schlechter. Einer von vier Medizin-Absolventen in Griechenland ist arbeitslos.
Nach Angaben des Vizepräsidenten des Nationalen Gesundheitsrats, Yiannis Datseris, schließen jedes Jahr rund 1.200 Mediziner ihr Studium ab. 500 von ihnen ziehen es allerdings vor, sich im Ausland weiterzubilden.
Zudem wandern auch immer mehr Ärzte aus, die ihre Ausbildung bereits komplett abgeschlossen haben, wie aus den Statistiken des Athener Ärztebunds (ISA) hervorgeht. 2010 gingen beim ISA 1.044 Anträge von Ärzten ein, die im Ausland praktizieren wollten. 2011 erhöhte sich diese Zahl auf 1.483. Im ersten Quartal diesen Jahres sind bereits 581 Anträge dieser Art eingegangen.



Quelle-πηγη απο deutsche-wirtschafts-nachrichten.de


 

Έλλειψεις γιατρών στα νοσοκομεία

 
 
 
 




Ärztemangel: Zahl ausländischer Ärzte steigt

Aufgrund des Ärztemangels sind immer mehr ausländische Ärzte in Deutschland tätig. Eine aktuelle Statistik der Bundesärztekammer berichtet erstmals von über 30.000 ausländischen Medizinern, die im Jahr 2012 hier gemeldet waren.


Laut Statistik der Bundesärztekammer waren im Jahr 2012 genau 32.548 ausländische Ärzte in Deutschland gemeldet, 28.310 von ihnen waren zudem hier berufstätig. Damit hat sich die Zahl der aus dem Ausland stammenden Mediziner in den letzten zehn Jahren verdoppelt. 2002 lag die Zahl der in Deutschland tätigen, ausländischen Ärzte noch bei 13.180, insgesamt 16.160 ausgebildete Mediziner aus dem Ausland lebten damals hier.



Grund für den rasanten Anstieg ist der Ärztemangel in Deutschland. Laut Marburger Bund fehlen nach wie vor 12.000 Ärzte an den Kliniken, bis zum Jahr 2020 könnten es 56.000 Stellen sein, die aufgrund des Ärztemangels unbesetzt bleiben.

Die meisten Ärzte, die heute aus dem Ausland kommen, um in Deutschland zu praktizieren, stammen aus Rumänien oder anderen osteuropäischen Ländern. Weil viele der Mediziner zum Zeitpunkt der Einwanderung noch nicht gut Deutsch sprechen, kommt es immer wieder zu Kommunikationsproblemen mit Kollegen oder Patienten. Mit dem Anstieg der Anzahl ausländischer Ärzte werden daher auch die Verständigungsprobleme zunehmen. Günther Jonitz, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, fordert deshalb: „Wir brauchen dringend einheitliche Sprachkursregelungen“.
 πηγή από http://www.bunte.de
δειτε το ΕΔΩ .
 
 

Περισσότερη τηλεϊατρική καθημερινά



Tägliche Arztvisite aus der Ferne
Telemedizin erspart vor allem chronisch Kranken viele Arztbesuche. Die Betroffenen werden zu Hause betreut und bekommen im Notfall Hilfe. Trotzdem steht der Einsatz in Deutschland erst am Anfang.
Patient in der Ferne: Durch Telemedizin können immer mehr Kranke auch daheim rund um die Uhr betreut werden
Foto: gettyimages/Blend Images RM Patient in der Ferne: Durch Telemedizin können immer mehr Kranke auch daheim rund um die Uhr betreut werden

Wenn sich Dieter Löscher auf den Weg zu seinem Arzt macht, geht er ins Wohnzimmer und schaltet den Fernseher ein. Mit der Fernbedienung aktiviert er die Telemedizin-Anwendung Motiva auf seinem Fernseher, um Schulungsinhalte und seine aktuellen Puls- und Blutdruckwerte sowie das Gewicht anzusehen. Seit ihm bei einer Operation vor fünf Jahren ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde, ist das für den 77-Jährigen tägliche Routine.
Möglichst immer zur gleichen Zeit stellt er sich daheim auf die Waage und nimmt am Puls- und Blutdruckmesser seine Werte. Die Geräte übertragen sie automatisch über Bluetooth und das Internet an das Klinikum Friedrichshafen am Bodensee. "Wenn etwas nicht stimmt, meldet sich sofort eine meiner Betreuerinnen aus der kardiologischen Abteilung per Telefon", sagt Löscher.
Die fragt nach, ob es ein Problem gibt, warum beispielsweise der Blutdruck derart niedrig oder wieso der Puls so unregelmäßig ist – und falls nötig stimmen beide gemeinsam die nächsten Maßnahmen ab. Genau diese Betreuung weiß Löscher zu schätzen. Sie ist der wichtigste Grund, warum er gleich nach der Operation zugesagt hat, die Möglichkeiten der Telemedizin zu nutzen.
"Für mich ist das eine große Beruhigung. Ich weiß, dass ich umsorgt werde und jemand auf mich achtet", sagt er. Die Bedienung der Geräte hat ihm eine Schwester im Klinikum erklärt – und Löscher hat das System "sehr rasch begriffen", betont er: "Es gibt mir Sicherheit für mein Leben zu Hause. Und ich habe auf jeden Fall viel mehr Lebensqualität."
Diabetes-Fakten
  • Zahl der Betroffenen
  • Wirkung und Anzeichen
  • Weg des Zuckers
  • Mögliche Folgen
  • Ursache von Typ 1
  • Ursache von Typ 2
  • Weltweite Zahlen
  • Weltdiabetestag

Zahl der Klinikaufenthalte sinkt

Vor allem chronisch kranke Patienten wie der Friedrichshafener, aber auch Bewohner ländlicher Regionen mit wenigen Ärzten profitieren von derartigen Smart-Health-Lösungen, die sie von ihrem vernetzten Zuhause aus nutzen. Löscher ersparen sie unter anderem zahlreiche Arztbesuche und Kontrolluntersuchungen, die ohne Telemedizin nötig wären.
"Allein von chronischer Herzinsuffizienz sind in Deutschland ein bis zwei Prozent der Bevölkerung betroffen. Hinzu kommen Patienten mit Diabetes und chronischen Lungenleiden", sagt Christoph Westerteicher, der bei Philips den Bereich Telemedizin Europa leitet und unter anderem für die Motiva-Plattform verantwortlich ist. "Studien zeigen, dass ihre Betreuung durch Telemedizin neben deutlicher Zeitersparnis auch dazu beiträgt, dass kritische Situationen früher erkannt und Notfälle vermieden werden. Denn es wird sofort bemerkt, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert." Zudem sinke die Zahl der Krankenhausaufenthalte, und es gebe weniger Sterbefälle.
Weltweit zählt Philips mittlerweile mehr als zehntausend Telemedizin-Patienten. Vor allem in den USA, Israel und Großbritannien seien telemedizinische Lösungen bereits sehr verbreitet, sagt Westerteicher. In Deutschland dagegen stecke ihr Einsatz noch sehr in den Anfängen. Dafür laufen zahlreiche Pilotprojekte.

Der Geschäftsbereich wächst

Motiva beispielsweise wird in der Studie "CardioBBEAT" an bundesweit elf Krankenhäusern sowie einer Reha-Einrichtung eingesetzt und soll bis zu 1000 Patienten einschließen. Robert Bosch Healthcare hat in sein telemedizinisches Betreuungsprogramm "A.T.e.m." zunächst 300 schwerkranke Patienten aufgenommen, die an chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD) leiden. Auch hier ist das Ziel, frühzeitig auf gesundheitliche Veränderungen reagieren zu können, Arztbesuche bedarfsgerechter durchzuführen und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren – und letztlich zur Entlastung des Gesundheitssystems beizutragen.
Was den breiten und dauerhaften Einsatz der Systeme in Deutschland bislang bremst, sind unter anderem offene Fragen zur Vergütung und zur Einbindung der Telemedizin in das System aus Hausärzten, Fachärzten und Krankenhäusern. Trotzdem sind die "Home Healthcare Solutions", zu denen auch die Telemedizin gehört, nicht nur für Philips ein wachsender Geschäftsbereich.
Schon jetzt sorgen Lösungen für daheim bei dem Konzern für 15 Prozent des weltweiten Umsatzes im Bereich Healthcare, der im vergangenen Jahr rund zehn Milliarden Euro erreicht hat. "In Europa liegen unsere Schwerpunkte auf Ländern, die den Einsatz der Telemedizin untersuchen, beispielsweise England und Deutschland", betont Westerteicher.

Gerätehersteller liefern Komplettlösungen

Die neue Art, an die medizinische Betreuung heranzugehen, fasziniert die gesamte Branche und sorgt dafür, dass sich reine Gerätehersteller zu Anbietern von Komplettlösungen wandeln. "Derartige Angebote umfassen neben der Technik auch IT, Projektentwicklung und zusätzliche Dienstleistungen", sagt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des Fachverbandes Elektromedizinische Technik. Die Unternehmen stellen nicht nur die Geräte und sorgen mit entsprechender IT für die Übertragung der Daten. Mit regionalen Partnern bauen sie auch telemedizinische Zentren auf und übernehmen Betreuung und Therapie der Patienten.
Allein der Markt für technische Unterstützungssysteme für Zuhause, zu denen auch die Telemedizin gehört, werde in Deutschland in den nächsten Jahren auf 15 Milliarden Euro anwachsen, schätzt der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Dafür sorge nicht zuletzt die demografische Entwicklung, die international immer mehr chronisch Kranke zur Folge habe.
Dabei sei die Telemedizin nur "die Spitze des Eisbergs", sagt Bursig: "Sie ist einsetzbar, sie funktioniert und ist verständlich." Der große Trend aber sei eine noch stärkere Vernetzung von Ärzten, Kliniken und telemedizinischen Zentren – für immer genauere und schnellere Diagnosen. "Das Ziel ist ein langfristiges Gesundheitsmanagement, bei dem alle Infos für eine optimale Betreuung verknüpft werden."



Exportquote erreicht fast 70 Prozent

Im Bereich der elektromedizinischen Technik sind in Deutschland gut 80 Unternehmen mit rund 25.000 Beschäftigten tätig. Der nationale Umsatz betrug zuletzt rund 1,1 Milliarden Euro, inklusive Export waren es rund drei Milliarden Euro. "Pro Jahr rechnen wir bei der Medizintechnik mit einem weltweiten Wachstum von etwa fünf Prozent", sagt Bursig, "vor allem in Brasilien, China und Südostasien." Zudem entwickelten sich die afrikanischen Länder zu interessanten Märkten für hiesige Produkte.
Mittlerweile nähere sich die Exportquote der 70-Prozent-Marke, betont Bursig. Besonders gefragt seien beispielsweise Ultraschall- und EKG-Geräte, Computertomografen, Geräte für die Intensivmedizin, zur Beatmung oder für die Versorgung von Frühgeborenen sowie Hörgeräte. "Und obwohl der Markt sehr umkämpft ist, mischt international in jedem Bereich mindestens ein deutsches Unternehmen vorne mit." Wegen des Potenzials lohnten sich auch hohe Kosten für neue Entwicklungen.
Die werden sich auch in der Telemedizin ergeben – wenn Mediziner an weit entfernten Orten gleichzeitig Patientendaten begutachten, um gemeinsam Befunde zu erstellen. Oder wenn in rund um die Uhr besetzten Schlaganfall-Netzwerken Neurologen schnell entscheiden und Maßnahmen einleiten können, ohne den Patienten persönlich treffen zu müssen.
Dieter Löscher in Friedrichshafen jedenfalls will das nicht mehr missen. In der Startphase seiner Telemedizin-Erfahrung hat er auch die Zusatzangebote von Motiva gerne genutzt: Neben der Überwachung sollen sich die Patienten regelmäßig mit ihren medizinischen Betreuern austauschen. Deshalb gehören auch Videofilme, etwa über gesunde Ernährung, sowie Info-Material über die Krankheit zum Programm.
"Es geht um den verantwortungsvollen Umgang mit der Erkrankung und um Hilfe für einen gesunden Lebenswandel", erklärt Christoph Westerteicher von Philips. Deshalb stellen die Betreuer immer wieder Fragen zur Lebensqualität und zum Krankheitsbild sowie zu den Videos. "Da werden Menschen im gleichen Alter und in ähnlichen Situationen gezeigt", sagt Dieter Löscher, "deren Tipps akzeptiert man und verhält sich auch danach."


 Von
πηγή απο welt.de 



Όταν το ipad αντικαθιστά το γιατρό...

 

Wenn das iPad den Besuch beim Arzt ersetzt

Der Computer misst den Blutdruck und überträgt die Daten direkt an den Arzt – von Zuhause aus. Die Telemedizin könnte den Patienten Wartezeit und den Krankenkassen Kosten ersparen. Von

Die Daten der Patienten kommen direkt beim Arzt an
Foto: Philips Die Daten der Patienten kommen direkt beim Arzt an

Wenn für den schwer herzkranken Robert Schneider aus dem Spreewald eine seiner Routineuntersuchungen ansteht, dann klappt er ein Köfferchen auf, entnimmt ein kleines EKG-Gerät, das kaum größer als ein Smartphone ist, und einen Blutdruckmesser und nimmt nach der Anleitung auf einem kleinen Tablet-PC die Messung vor. Der Computer fragt noch nach Gewicht und Wohlbefinden und schickt Schneiders Daten dann zu seiner Klinik. Schneiders dortiger Arzt ist so regelmäßig über das Befinden seines Patienten informiert – und kann schnell reagieren, wenn die Werte alarmierend sind.
Mit Hilfe der Telemedizin kann Schneider zu Hause bleiben und sich darauf verlassen, dass sein Arzt die Kontrolle behält. Telemedizin beinhaltet Behandlungen und medizinische Überwachung von Patienten durch Ärzte per Internet oder Telefon. Auch das Hinzuziehen eines Facharztes bei einer Hausarzt-Behandlung oder Operation auf digitalem Weg zählt dazu.
Bundesweit gibt es rund 400 Projekte, die sich mit Telemedizin beschäftigen. Das Gesundheitswesen soll dadurch vor allem demografiefest gemacht werden und helfen, Kosten zu sparen. Richtig groß werden die Einsparpotenziale, wenn Telemedizin und digitalisierte Patientendaten kombiniert werden.
So hat die Firma Getemed aus Teltow bei Potsdam ein Telemonitoring-System für Herzkranke entwickelt, mit dem älteren Menschen ermöglicht wird, länger selbstbestimmt zu Hause leben zu können. Die oft schwerkranken Patienten erhalten von ihrer Klinik einen Koffer, der Messgeräte und einen Tablett-PC als Eingabegerät mit einfachen Bediensymbolen enthält.
Deutsche Welle
Durch regelmäßige Aufzeichnung lebenswichtiger Vitaldaten wie Gewicht, Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung des Blutes sowie das aktuelle Befinden, lernen die Patienten mit ihrer Krankheit umzugehen. "Das schafft Selbstbewusstsein und durch die ständige Verbindung mit dem betreuenden Arzt via Datenleitung auch die nötige Sicherheit", sagt Robert Downes, Vorstand und Entwicklungschef bei Getemed.

Lebensqualität der Patienten wird verbessert

Das System ist in zwei Kliniken in Cottbus und Brandenburg (Havel) im Einsatz. Und der Start einer medizinischen Studie mit rund 700 Patienten in Kooperation mit dem Zentrum für kardiovaskuläre Telemedizin der Berliner Charité steht bevor.
Das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart hat in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse und Robert Bosch Healthcare das telemedizinische Betreuungsprogramm "A.T.e.m." ("Alltag mit Telemedizin erfolgreich meistern") gestartet, an dem bundesweit 300 Patienten mit chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD) teilnehmen, deren Risiko für eine Einweisung ins Krankenhaus besonders hoch ist.
Von zu Hause aus übermitteln die Betroffenen täglich wichtige Informationen wie Sauerstoffsättigung, Atemprobleme sowie Angaben zum allgemeinen Befinden nach Stuttgart. "Das Ziel ist, frühzeitig auf gesundheitliche Veränderungen reagieren zu können, Arztbesuche bedarfsgerechter durchzuführen und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren", sagt Mark Dominik Alscher, Chefarzt für Innere Medizin und ärztlicher Direktor des Robert-Bosch-Krankenhauses. Damit könne die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert werden.
Und die Krankenkassen könnten Milliarden Euro einsparen. In der EU leiden etwa zehn Millionen Menschen an Herzinsuffizienz, 20 Millionen an COPD und 60 Millionen an Diabetes. Laut Philips Home Health Care verursachten allein diese drei Erkrankungen Kosten in Höhe von 125 Milliarden Euro für die Gesundheitssysteme.
Mit Tele-Managementsystemen und integrierten Versorgungsnetzwerken könnten Menschen mit chronischen Erkrankungen auch zu Hause effektiv versorgt werden. Mehrere klinische Studien hätten belegt, dass dadurch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Dauer der Krankenhausaufenthalte verringert und die Sterblichkeitsrate gesenkt werden könne.

Telemedizin ist häufig noch Insellösung in Deutschland

Telemedizin und digitalisierte Patientendaten rufen allerdings Datenschützer auf den Plan. "Aber je weiter sie sich von den Städten entfernen und aufs Land kommen, wo Telemedizin wirklich gebraucht wird, sinkt der Widerstand", sagt Alscher. Dennoch ist die Fernmedizin noch immer nicht über die Projektphase hinausgekommen. Ein Grund: Es gibt noch immer keinen Gebührenschlüssel, mit dem telemedizinische Arztleistungen im Gesundheitssystem abgerechnet werden können.
Die Spitzenverbände von Krankenkassen und Kassenärzten haben eine Rahmenvereinbarung zu dem Thema unterschrieben, die Einigung im Detail steht noch aus. Kommt der Schlüssel, würde das der Telemedizin in Deutschland einen großen Schub verpassen. Keinesfalls zu früh. "In den USA und Großbritannien sind telemedizinische Lösungen sehr verbreitet. In Deutschland steckt der Einsatz allerdings noch in den Anfängen", heißt es bei Philips.
Welche Potenziale in der Vernetzung stecken, schildert Alscher am Beispiel von Röntgenbildern: "Alle Kliniken in Baden-Württemberg sind an ein Teleradiologie-Netz angeschlossen. Röntgenbilder können überall online eingesehen werden und müssen nicht mehr mit dem Taxi herbeigeschafft oder gar erneut angefertigt werden."
Bundesweit gibt es das noch nicht. Selbst innerhalb einer Klinik gibt es große Einsparpotenziale, wenn alle Bereiche – von der Patientenannahme bis zum OP – vernetzt wären. Das Berliner Unternehmen Mednovo stattet Kliniken mit der entsprechenden Software aus. Weil alle Patientendaten an jedem Arbeitsplatz im Krankenhaus zur Verfügung stehen, können Bearbeitungszeit, Terminabstimmungen oder Behandlungsdauer deutlich gesenkt werden, so die Firma.
Alscher ist auch Vorstand des Instituts für digitale Medizin, einer Stiftung, die sich der Verbesserung der medizinischen Versorgung mittels digitalisierter Patientendaten widmet. "85 Prozent der Diagnosen werden anhand der Anamnese gestellt", sagt der Mediziner. Wenn also wichtige Patientendaten auf Knopfdruck vorlägen, spare das für den behandelnden Arzt Zeit, für den Patienten womöglich viele unnötige Untersuchungen und für das Gesundheitswesen Kosten. Eine genaue Summe sei laut Alscher aber schwer zu beziffern.

Die Briten gehen schon in die Onlinepraxis

Ob bessere und schnellere Versorgung, höhere Qualität der Medizin oder geringere Kosten: "Das Potenzial wird in Deutschland noch lange nicht ausgeschöpft", bestätigt Sebastian Winckler, ärztlicher Direktor der britischen Onlinepraxis DrEd – einem Geschäftsmodell, das erst mit dem Internet möglich geworden ist.
Statt sich ins Wartezimmer zu setzen, gehen die Patienten von DrEd online und konsultieren per Internet einen Mediziner. "Oft geht es da um Themen, die man vielleicht nicht so gern mit seinem Hausarzt bespricht, wie etwa Frauen- oder Männergesundheit und sexuelle Themen", sagt Winckler.
Auch in Deutschland sind die Briten aktiv – obwohl die Behandlung per Internet laut ärztlicher Berufsordnung nicht gestattet ist. DrEd beruft sich deshalb auf die EU-Richtlinie "Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung", wonach Anbieter von Gesundheitsleistungen den Regularien des Landes, in dem sie ihre Zulassung haben, unterworfen sind. Winckler: "Innerhalb der EU ist es Telemedizinern wie allen Ärzten gestattet, ihre Dienstleistung anzubieten."
Am englischen Gesundheitswesen könne sich Deutschland in dieser Beziehung ein Beispiel nehmen. Der staatliche National Health Service, der rund 90 Prozent des gesamten Gesundheitsmarktes abdecke, sei komplett vernetzt. Ärzte, Kliniken, Therapiezentren oder Apotheken hätten Zugriff auf die Patientendaten.
"Aber in Deutschland gibt es nur Insellösungen", sagt Winckler. Chefarzt Alscher kennt noch einen anderen Grund, warum es in Deutschland etwas länger dauert. "Die Medizin ist eine extrem konservative Wissenschaft, in der das Sicherheitsbedürfnis sehr hoch ist." Das sei innovationsfeindlich. Medizin sei aber auch zu einem großen Teil Wissensmanagement. Der Ruf nach Digitalisierung der Daten sei daher groß. "Wir sind verloren, wenn wir das Wissensmanagement nicht verbessern."





πηγή από welt.de


Η γιατρός από Ελλάδα





Deutsche Kliniken werben an



Frau Doktor kommt aus Griechenland



Eine Schnupperwoche mit Kost und Logis, dann die Festanstellung: Immer mehr ausländische Ärzte lassen sich von deutschen Provinzkrankenhäusern anheuern. Die Griechin Aikaterini Angeli versucht ihr Glück am Niederrhein - und ist unsicher, wie lange sie bleibt.

Man soll ja nichts überstürzen, manche Dinge müssen reifen, zumal, wenn es um die Planung der Karriere und des Lebens schlechthin geht. Aber wer wartet schon fünf lange Jahre auf eine Stelle zur Facharztausbildung? Aikaterini Angeli jedenfalls nicht.


 






 Und so kam die 31-jährige Griechin nach Bedburg-Hau. Bedburg wo? Die Gemeinde liegt am Niederrhein, im Kreis Kleve, die holländische Grenze ist nah, Düsseldorf weit, exakt 77,2 Kilometer Luftlinie.


Seit Juli 2011 arbeitet Angeli in der psychiatrischen Klinik des Ortes, die der Landschaftsverband Rheinland betreibt. Sie ist dort eine unter vielen ausländischen Ärzten. Die kommen zum Beispiel aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Russland und Syrien; die ärztliche Direktorin der Klinik ist aus Tschechien zugezogen.

Die Einwanderungswelle, über die
manager magazin in der aktuellen Ausgabe berichtet, hat längst auch Deutschlands OP-Tische, Therapeutenliegen und Notaufnahmestationen erreicht. Schon sorgen sich Verbandsvertreter, etwa der Berliner Ärztekammerpräsident Günther Jonitz, um Verständigungsprobleme zwischen Arzt und Patienten. Die Griechin Angeli kann er allerdings nicht meinen - sie spricht fast perfekt Deutsch.


πηγη απο spiegel.de






 




 

Για ειδικοτητα στη Γερμανια...το πριν και το μετα




Ενας γιατρος ερχεται για ειδικοτητα στη γερμανια.




Τι ισχυει,πως ειναι η διαδικασια της παρακολουθησης εργασιας της ειδικοτητας μετα την αναγνωριση του,οταν τελειωσει την ειδικευση τι γινεται;


Μετα την αιτηση προς εργασια βρισκετε θεση εργασιας.Μετα γραφεστε σε εναν
Ιατρικο Συλλογο κρατιδιου εκει οπου θα εργαστειτε.
Μεσα σε λιγες γραμμες θα ηθελα να αναλυσω τι υφισταται.

§ Ποια ειναι η νομοθεσια των ειδικευομενων γιατρων στην περιοδο της ειδικευσης τους;

Μετα την αναγνωριση απρομπατσιον χορηγουμενη απο το ρεγκιερουνγκ καθε
κρατιδιου μετα απο τις ιατρικες σπουδες των 6ετων της ιατρικης αρχιζει η ειδικοτητα.
Η υπηρεσια υπαιθρου,αγροτικο ειναι πλεον προαιρετικο αν θελει ο νεος γιατρος
το παρακολουθει.
Μετα αρχιζει η διαδικασια ευρεσης θεσης εργασιας-ειδικοτητας και το συμβολαιο εργασιας.
Να τονισω οτι η ειδικοτητα πρεπει να πραγματοποιειται σε συμβεβλημενους ιατρους,νοσοκομεια ή κλινικες ,λιστα των οποιων διδεται απο το εκαστοτε κρατιδιο.Δειτε
περισσοτερα στο Συμβολαιο εργασιας ως ιατρος στη Γερμανια για τα μισθολογικα και τα συμβολαια.
Αν κατα την διαρκεια της ειδικοτητας αρρωστησατε ή μεινατε εγκυος ή πηρατε
παραπανω αδεια για προσωπικους λογους,τοτε πρεπει να συμπληρωσετε τα κενα με
 επιπλεον χρονο εργασιας-ειδικευσης,αλλιως δεν μπορειτε να λαβετε τα πιστοποιητικα χρονου ειδικευσης.
Η ειδικοτητα σας μπορει να εχει διαρκεια διαφορετικη απο οση περιμενετε.Δηλαδη αν η ειδικοτητα της παθολογιας αντιστοιχει σε 6 ετη εσεις μπορειτε να τα κανετε
παραπανω ή 6 ετη ,ποικιλει αναλογα με τα συμβολαια εργασιας που υπογραφετε ή
παραδειγμα μπορει για λιγο χρονικο διαστημα απο το ενα νοσοκομειο που εχετε 2
ετη παρακολουθησης/συμβολαιο  να τελειωσετε και μετα να μεινετε 5 μηνες ανεργος ωσπου να ξαναβρειτε μια θεση ειδικοτητας/εργασιας.Βεβαια στην περιοδο που ειστε ανεργοι μπορειτε να ζητησετε να μπειτε ταμειο ανεργιας/Arbeitslosgeld ή Sozial.
Δηλαδη με λιγα λογια τα ετη σπουδων ποικιλουν.Οι γερμανοι συναδελφοι στην
ειδικοτητα δεν εχουν το προβλημα ποτε χρονικα θα τελειωσουν.Σημαντικο γι’αυτους ειναι να εχουν εξασφαλισμενη θεση ειδικευσης/εργασιας.

Βεβαια πολυ σημαντικο! 


Μετα το τελος της ειδικοτητας δηλαδη μετα την παρακολουθηση,εργασια ειδικοτητος πρεπει να χορηγηθουν απο τους συμβεβλημενους ιατρους ή νοσοκομεια,κλινικες
"πιστοποιητικα χρονου ειδικευσης" βάιτερμπιλντούνγκςτσάϊτ  τσοϊγκνίσε-Zeugnisse
και μετα τα καταθετετε στον οικειο ιατρικο συλλογο μαζι με την αιτηση για εξεταση για χορηγηση τιτλου ειδικοτητος. 

§  Η χορηγηση τιτλου ειδικοτητος


 Για την χορηγηση χρειαζεστε


ü  πιστοποιητικα χρονου ειδικευσης


ü  παραβολο εξετασης στον ιατρ.συλλογο


ü  επιτυχες αποτελεσμα εξετασης 


§  Η εξεταση για την χορηγηση τιτλου ειδικοτητος


Η εξεταση πραγματοποιειται στον οικειο ιατρικο συλλογο καθε κρατιδιου.
Ειναι προφορικη εξεταση και αποκλειστικα και μονο στη γερμανικη γλωσσα και
διαρκει το λιγοτερο 30 λεπτα.
Δεν διδεται συγκεκριμενη υλη προς την εξεταση ειδικοτητας.Τα θεματα τα διαλεγουν οι εξεταστες την ωρα εκεινη ,κι εσεις πρεπει να απαντησετε.
Πρεπει να πληρωσετε βεβαια και καποιο παραβολο που οριζεται απο τον καθε ιατρικο συλλογο.
Αν η εξεταση ειναι μη επιτυχης τοτε εχετε το δικαιωμα να ξαναδωσετε μετα απo 3 μηνες, βεβαια να πληρωσετε κι ενα παραβολο.
Εχει το δικαιωμα ο ιατρικος συλλογος αν κρινει οτι ο εξεταζομενος εχει κενα να ζητησει  απο τον εξεταζομενο να παρακολουθησει επιπλεον χρονο ειδικευσης,εργασιας για να καλυψει τα κενα του στην ειδικοτητα.





ü  Δικό σας ερώτημα! Εχω κανει ειδικοτητα στην Ε.Ε.Αναγνωριζεται;


§  Αν η ειδικοτητα εχει πραγματοποιηθει
σε χωρα της Ε.Ε.και ειναι χορηγουμενη συμφωνα με τις ευρωπαικες οδηγιες τοτε αναγνωριζεται.
Βεβαια πρεπει να την αναγνωρισει ο ιατρικος συλλογος καθε κρατιδιου,να δει συμφωνα με το αναλυτικο προγραμμα σπουδων της ευρωπαικης χωρας της ευρωπαικης ενωσης αν ταιριαζει μ'αυτο της γερμανιας.Εχει το δικαιωμα  να ζητησει επιπλεον χρονο
ειδικευσης αν θεωρησει οτι υπαρχει κενο στην ειδικευση.


§  Αν εχετε κανει βεβαια καποιο μερος της ειδικοτητας
σε χωρα ευρωπαικης ενωσης τοτε παλι χρειαζεστε να αναγνωρισετε το μερος που εχετε παρακολουθησει και μετα να συνεχισετε το υπολοιπον της ειδικοτητος σας και μετα να συμμετεχετε στις εξετασεις για την χορηγηση του τιτλου της ειδικοτητος σας σε
      εναν ιατρικο συλλογο ενος κρατιδιου της γερμανιας.


 


 
Πιστευω να σας κατατοπισα λιγακι.Αν υπαρχει καποια παρατηρηση/ερωτηση επι του αρθρου στειλτε μου ενα μέιλ !  :-)

Αρτηριακή υπέρταση




Was ist unter Bluthochdruck zu verstehen?

Unser gesamter Körper, fast alle Gewebe und Zellen sind auf eine andauernde Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen angewiesen. Ebenso ist der Abtransport von Abfallprodukten des Stoffwechsels und die Verteilung von Hormonen für unser Leben essentiell. Zu diesem Zweck muss unser Transportorgan – das Blut – mit genügend Druck durch unseren Körper gepumpt werden, um auch wirklich alle Gewebe ausreichend zu versorgen. Ist dieser sogenannte Blutdruck aber ständig und ohne physiologische Ursache (z. B. Anstrengung oder Stress) erhöht, hat dies weitreichende Konsequenzen für unsere Gesundheit. Bluthochdruck und seine Folgeerkrankungen zählen anhand der Todesfälle gemessen zu den tödlichsten Erkrankungen in unserer Zivilisation. Jedes Jahr sterben alleine in Deutschland 400.000 Menschen an den Folgen zu hohen Blutdruckes. 





Bluthochdruck selber verursacht dabei meistens keinerlei Symptome. Allenfalls ein Gefühl des Schwindels oder Kopfschmerzen können Anzeichen von Hypertonie sein. Zu spüren bekommt der Patient erst die Folgeerscheinungen. Die bekanntesten Folgen von Bluthochdruck sind Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber die schleichende Volkskrankheit zerstört noch wesentlich mehr Organe: Niere, Augen, Gefäße – alles leidet unter der andauernden mechanischen Druckbelastung. Häufig findet sich keine eindeutige Ursache für die Hypertonie. Trotzdem muss sich kein Patient seinem Schicksal ergeben: Bluthochdruck lässt sich heute relativ gut behandeln. Oftmals lässt sich sogar eine dauerhafte Einnahme von Medikamenten verhindern.



Ab wann spricht die Medizin von Bluthochdruck?

Um diese Frage genau zu beantworten muss man wissen, dass es zwei Blutdruckwerte gibt. Diese haben eine unterschiedliche Bedeutung und geben zeitlich getrennt die Blutdruckverhältnisse im arteriellen Gefäßsystem wieder. Die zwei Blutdruckwerte werden als Systole und Diastole bezeichnet:


Systole: Die Systole ist immer der „obere“ oder „erste“ Wert, den ein Blutdruckmessgerät anzeigt. Sie ist stets höher als die Diastole und gibt die arteriellen Druckverhältnisse während der Kontraktion des Herzens wieder. D. h. die Systole ist der Moment in dem das Blut aus der linken Herzkammer in den Blutkreislauf herausgepresst wird. Unter physiologischen Normalbedingungen ohne körperliche Anstrengung sollte dieser Wert zwischen 110 und 130 mmHg liegen.
Diastole: Die Diastole – der „untere“ Blutdruckwert – dokumentiert die Druckverhältnisse zwischen den Herzkontraktionen, also in der Entspannungs- bzw. Füllungsphase. Die Werte sind demnach immer niedriger als die Systole. Die normalen Werte im entspannten Wachzustand liegen bei 60 – 85 mmHg.


Von Bluthochdruck spricht man wenn:
der systolische Wert dauerhaft über 140 mmHg liegt,
der diastolische Wert dauerhaft über 90 mmHg liegt.


Ursachen von Bluthochdruck

Bei rund 90 % der Patienten findet sich keine eindeutige einzelne Ursache. Hier liegt meistens eine Kombination verschiedener Auslösefaktoren vor. In diesem Fall spricht der Mediziner von primärem Bluthochdruck. Bei einem sekundären Bluthochdruck liegt eine eindeutig feststellbare Ursache für die Hypertonie vor. Hier gilt es in erster Linie die Grunderkrankung zu therapieren. Zu den typischen Auslösern von Bluthochdruck gehören:


Adipositas
genetische Prädisposition
zu hoher Konsum von Kochsalz
Rauchen
Alkoholismus
Stress
Stimulantien (z. B. Koffein oder Taurin)
Hormonstörung (Überschuss an Katecholaminen)
Vegetative Störungen, wie das Hyperkinetische Herzsyndrom
bestimmte Medikamente (orale Kontrazeptiva, Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Kortisonpräparate)
Nierenerkrankung
Stenose von Nierenarterien
Überaktivität von Nierennerven
Arteriosklerose
Schilddrüsenüberfunktion
Tumore die Katecholamine produzieren (z. B. das Phäochromozytom)
Schlafapnoe-Syndrom
Aorten-Isthmusstenose
Hyperlipidämie


Welche Symptome löst Bluthochdruck aus?

Eine der heimtückischen Eigenschaften der Volkskrankheit Bluthochdruck ist gerade die Tatsache, über einen langen Zeitraum hinweg keinerlei Symptome auszulösen. Daher wissen viele Menschen über Jahrzehnte gar nicht, dass sie an der unheilvollen Erkrankung leiden. Gegebenfalls können bei sehr hohem Blutdruck einige Krankheitszeichen ausgelöst werden:
Schwindel
Nasenbluten
Kopfschmerzen
Tinnitus

Diese klinischen Zeichen können allerdings alle auch auf eine andere Erkrankung hindeuten. Bekannt und typisch sind die Spätfolgen, die ein Bluthochdruck mit sich bringen kann:

Herzinfarkt
Schlaganfall
Angina pectoris
Kurzatmigkeit
Luftnot
Niereninsuffizienz
Sehstörungen

Kommt es akut zu einer massiven Erhöhung der Blutdruckwerte auf über 230/130 mmHg handelt es sich um einen hypertensiven Notfall bzw. eine hypertensive Krise. Es besteht akute Lebensgefahr, da zahlreiche Organe nachhaltig geschädigt werden können.


Die Diagnose von Bluthochdruck

Um Bluthochdruck zu diagnostizieren ist die Blutdruckmessung Mittel der Wahl. Hiermit kann überprüft werden, ob der Blutdruck in der Norm oder darüber ist. Als Faustregel für die Diagnose gilt:

Der Blutdruck muss bei mindestens zwei verschiedenen Messungen an zwei verschiedenen Tagen zu hoch sein, um einen Bluthochdruck diagnostizieren zu können. Allerdings sollte auch dies erst einmal eine Verdachtsdiagnose sein, da für die endgültige Bestätigung noch weitere Untersuchungen notwendig sind. Hier sind insbesondere zwei besondere Varianten der Blutdruckmessung zu nennen:


Die 24-Stunden-Blutdruckmessung: Hierzu trägt der Patient eine Blutdruckmanschette über 24 Stunden am Arm, während in regelmäßigen zeitlichen Abständen der Blutdruck gemessen wird. In der Regel geschieht dies am Tag alle 15 Minuten und nachts alle halbe Stunde. Die Blutdruckwerte werden in einem zur Blutdruckmanschette gehörenden Gerät gespeichert und vom Arzt ausgewertet. Um den Blutdruck genauer interpretieren zu können ist es ratsam, dass der Patient notiert was er den Tag über getan hat. So ist es selbstredend, dass der Blutdruck beim Treppensteigen höher sein kann, als die Ruhewerte es sind.
Das Belastungs-EKG zeichnet neben den eigentlichen elektrischen Ableitungen des Herzens auch die Blutdruckwerte unter Belastung auf. Hierbei ist besonders entscheidend, wie lange der Blutdruck braucht um sich nach der körperlichen Belastung wieder zu beruhigen.


Ist der Bluthochdruck als solches eindeutig diagnostiziert gilt es, eventuelle auslösende Faktoren zu suchen. Sind diese für den Bluthochdruck verantwortlich sollte genau dort die Therapie ansetzen. Ein Bluthochdruckpatient sollte seinen Blutdruck auch regelmäßig selber zu Hause überprüfen. Um hier falsche Werte zu vermeiden, sollte vor der Messung 3 – 5 Minuten Ruhe gehalten werden.

Die weiterführende Diagnostik
Ultraschall von Herz, Nieren und Schilddrüse
Blutuntersuchung (Nachweis von evtl. Hormonstörungen, Diabetes und Fettstoffwechsel- bzw. Elektrolytstörungen)
Urinuntersuchung
Glukosetoleranztest
Röntgenaufnahme des Brustkorbes


Wie wird Bluthochdruck therapiert?

Die Therapie von Bluthochdruck richtet sich nach der Ursache. Konnte keine eindeutige Grunderkrankung gefunden werden, sollte der Lebensstil umgestellt werden. Im Folgenden sollen die wichtigsten Therapiemöglichkeiten von Bluthochdruck genannt werden:
Gewichtsreduktion
regelmäßiges Ausdauertraining
fettarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse
Verzicht auf Alkohol und Nikotin
Stressabbau (Autogenes Training, progressive Muskelentspannung)
Salzkonsum verringern
regelmäßige Blutspende


Die medikamentöse Behandlung

Die medikamentöse Therapie wird mit sog. Antihypertensiva durchgeführt. Dies sind Medikamente, die sich blutdrucksenkend auswirken. Hierzu gehören insbesondere folgende Gruppen:


Betablocker: Diese Wirkstoffe blockieren die Betarezeptoren am Sympathikus und am Herzen. An diese Rezeptoren würden normalerweise Adrenalin- und Noradrenalin-Moleküle andocken und damit eine Blutdruckerhöhung und Pulssteigerung vermitteln. Betablocker senken sowohl Blutdruck als auch die Herzfrequenz.
ACE-Hemmer: Antihypertensiva dieser Klasse senken den Blutdruck durch Einflussnahme auf das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System der Niere. Genauer gesagt hemmen sie das Angiotensin Converting Enzyme. Als Folge hieraus entsteht weniger gefäßverengendes Angiotensin II, dadurch sinkt der Blutdruck.
AT1-Antagonisten: Diese Arzneimittel blockieren die Rezeptoren für Angiotensin II und verringern somit – ähnlich den ACE-Hemmern – die Kontraktion der glatten Gefäßmuskulatur.
Diuretika: Sie fördern die Ausscheidung von Flüssigkeit und entlasten damit das Herz-Kreislaufsystem.
Calciumantagonisten: Hier gibt es verschiedene Mechanismen zur Blutdrucksenkung. Wirkstoffe aus der Gruppe der Dihydropyridine sorgen für eine Erschlaffung der Arteriolen. Folge ist eine geringere Nachlast, das Herz muss im Rahmen der Systole weniger Druck aufbauen. Medikamente vom Typ der Phenylalkylamine verursachen durch Blockade der Calciumkanäle am Herzen eine geringere Schlagkraft. Einige Calciumantagonisten kombinieren beide Wirkungsmechanismen.
Nitropräparate: Diese sorgen für eine sofortige Erweiterung der Herzkrankzgefäße und werden meistens als Spray verabreicht.


Optimal ist meistens eine Kombination aus pharmakologischer Therapie, regelmäßigem Ausdauertraining, Änderung der Lebensgewohnheiten und konsequentem Stressabbau. In jedem Fall lohnt es sich, Bluthochdruck rechtzeitig zu bekämpfen. Kaum eine Erkrankung hat so viele, teilweise fatale Folgen. Und wenige Erkrankungen sind oft so effektiv therapierbar.
 

 medizin.de 2013 Gunnar Römer

πηγη απο 
medizin.de

Η έλλειψη ύπνου παχαίνει



 

Schlafmangel führt zu Adipositas


Wer zu wenig schläft riskiert Hungerattacken und langfristig Adipositas. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Kalifornien, die Probanden bewusst unter Schlafentzug stellten und im Anschluss daran deren Essverhalten erforschten. Das Ergebnis war eindeutig: Je weniger Schlaf die Personen in der Nacht zuvor bekamen, desto größer war der Appetit auf stark kalorienreiche Lebensmittel, wie beispielsweise Chips, Schokolode und Erdnussbutter. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wer schlank werden bzw. bleiben möchte, sollte neben einem guten Frühstück, einer allgemein ausgewogenen Ernährung und Bewegung auch auf ausreichend nächtliche Ruhe achten.



Kalifornische Wissenschaftler vergleichen Essverhalten


Bereits seit vielen Jahren sind sich Ernährungswissenschaftler sicher, dass ein Zusammenhang zwischen den Schlafgewohnheiten und dem Ernährungsverhalten beim Menschen besteht. Auch die eigentliche Tatsache, dass sich zu wenig Schlaf förderlich auf die Entstehung von Übergewicht auswirkt, ist an sich nicht neu. Bisher konnten aber keinerlei physiologischen oder psychologischen Gründe für diese Tatsache festgestellt werden. Um dies zu ändern wurden unlängst 23 vollkommen gesunde Probanden zu einer entsprechenden Untersuchung an die Universität von Kalifornien in Berkeley gebeten.


Die Testpersonen wiesen keinerlei körperliche Erkrankungen auf und waren allesamt normalgewichtig. Alle Personen sollten dabei zwei Nächte im universitätseigenen Schlaflabor verbringen, wobei die beiden Nächte in Bezug auf die Schlafmöglichkeiten sehr unterschiedlich gestaltet wurden. Während die 23 Teilnehmer in der ersten Nacht 8 Stunden lang schlafen konnten, wurden sie in der zweiten Nacht vollständig wach gehalten. Um auch die nächtliche Stoffwechselrate entsprechend aktiv zu halten und quälenden Hunger zu vermeiden standen den Probanden in der durchwachten Nacht Äpfel und Cracker mit Erdnussbutter als Nahrungsmittel zur Verfügung.



Müde Probanden lechzten nach kalorienreicher Nahrung

An den zwei Morgen stellten ihnen das Wissenschaftspersonal unter der Leitung von Matthew Walker lediglich ein leichtes Frühstück zur Verfügung, ehe den müden Probanden Fotos von diversen Nahrungsmitteln gezeigt wurden. Von den insgesamt 80 gezeigten Bildern sollten sich die Testpersonen die für sie als am schmackhaftesten eingeschätzten Lebensmittel heraussuchen. Dabei ergaben sich teilweise gravierende Unterschiede in der Nahrungsmittelwahl. Unter dem Einfluss der starken Müdigkeit entschieden sich nahezu alle Versuchspersonen für stark kalorienreiche, schwere Speisen. V. a. klassische zuckerhaltige Nachspeisen standen in der Gunst der ansonsten völlig normalgewichtigen Probanden ganz oben.

Anhand von Berechnungen bildeten die Forscher eine Differenz zwischen den Speisewünschen der ersten und der zweiten Nacht – mit verblüffendem Ergebnis: Nach der unnatürlich langen Wachphase summierten sich die Speisewünsche auf eine Gesamtzahl, die rund 600 kcal über denen der ersten Nacht lag. Langfristig würde dieser Unterschied sicher zu einer Adipositas führen, deren Folgen Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes mellitus und Herzinfarkt sein können.



Neuronale Hemm-Mechanismen werden unterdrückt

Während den visuellen Eindrücken durch die Nahrungsmittel wurden die Gehirne der Probanden mittels funktioneller Magnetresonanztomographie untersucht. Dabei war eine Hirnregion die ganze Zeit besonders aktiv: Die Amygdala bzw. die Corpora amygdaloideum. Diese Region ist das emotionale Zentrum unseres Gehirns und für die emotionale Auswertung von Sinneseindrücken zuständig. Im Normalfall unterliegt dieser Prozess zusätzlich einer rationalen Bewertung durch den präfrontalen Kortex. Letzterer verhilft uns zu vernunftorientierten Entscheidungen und einer faktenbezogenen Analyse.

Genau dieser Hirnbereich ist aber als Folge des Schlafmangels nur sehr gering aktiv, sodass sich die Amygdala durchsetzt. Die konkrete Folge ist: Die von Schlafmangel geprägten Menschen suchen ihre Speisen v. a. danach aus, was ihnen am besten schmeckt und was am schnellsten Sättigung bringt. Eine Analyse über Nährstoffgehalt, Kalorienreichtum und sonstige gesundheitlich relevante Parameter unterbleibt weitestgehend. Das Vorhaben, sich gesund zu ernähren und eine sportlich-schlanke Figur zu erlangen bzw. zu erhalten, lässt sich folglich nur mit ausreichend Schlaf realisieren.

Quellenangabe:
Studien-Abstract: The impact of sleep deprivation on food desire in the human brain (06.08.2013)
Pressemitteilung der University of California, Berkeley (06.08.2013)
Dt. Ärzteblatt (07.08.2013)
Neuroanatomie – Struktur und Funktion (Martin Trepel), Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH
Kurzlehrbuch Physiologie (Jens Huppelsberg, Kerstin Walter), Thieme-Verlag
Biochemie des Menschen (Florian Horn), Thieme-Verlag

© medizin.de 2013 (Gunnar Römer)